Leitbild

Die Altenhilfe St. Marien gGmbH ermöglicht alten und pflegebedürftigen Menschen eine würdige und lebenswerte letzte Lebensphase auf Basis des christlichen Menschenbildes. Sie sieht sich im Dienst am alten Menschen und setzt sich zum Ziel, in Zeiten kontinuierlichen Wandels den Anforderungen an Flexibilität, gerade auch bezüglich der Sicht auf den alten Menschen mit seinen sehr unterschiedlichen Bedürfnissen, gerecht zu werden und die 1953 von den Pallottinerinnen in Refrath begonnene Arbeit traditionsbewusst, qualitätsbewahrend und innovativ fortzuführen.

Die Arbeit in den Einrichtungen ist bewohnerorientiert:

  • Wir respektieren die Würde, Freiheit und Persönlichkeit jedes/r Bewohners/in.
  • Im Rahmen unserer organisatorischen Möglichkeiten gehen wir auf die individuellen Bedürfnisse unserer Bewohner/innen ein. Diese Rahmenbedingungen werden immer wieder neu und sorgsam im Einzelfall geprüft.
  • Wir ermöglichen den Bewohnern/innen Teilhabe am Gemeinschaftsleben, inner- und außerhalb der Einrichtungen.
  • Wir ermöglichen den Bewohnern/innen – wenn gewünscht – einen Rückzug auf und in sich selbst.
  • Alle Bewohner/innen sollen sich stets sicher, geborgen und für ihre Lebensleistung respektiert fühlen.
  • Ein selbstverständlicher Teil unserer Arbeit ist die „biografische Orientierung“. Die Ganzheitlichkeit eines/r Bewohners/in, seine/ihre Lebensgeschichte, seine/ihre körperlichen, geistigen und seelischen Möglichkeiten und Fähigkeiten sowie seine/ihre Wünsche, gegebenenfalls auch Sehnsüchte und Träume, finden Beachtung.
  • Angehörige und weitere Bezugspersonen sind uns stets willkommen.
  • Die Wünsche unserer Bewohner/innen für die Sterbephase berücksichtigen wir in besonderem Maße. Im St. Josefshaus Refrath ist ein Hospiz integriert; das Konzept dafür ist wesentlicher Bestandteil unserer Arbeit. Im Limburger Haus Felizitas wird die Sterbephase durch die dortigen Pallottinerinnen eng begleitet.
  • Kein Bewohner soll ohne Begleitung in unseren Einrichtungen sterben.

 

Die Mitarbeiter sind die wertvollste Ressource:

  • Im Sinne des Leitbildes des Deutschen Caritasverbandes e.V. verstehen sich Mitarbeiter/innen und Führungskräfte als Dienstgemeinschaft, die vertrauensvoll zusammenarbeitet.
  • Die Führungskräfte praktizieren einen dialogischen Führungsstil. Die Ergebnisse daraus fließen in die Entscheidungen der Führungskräfte ein.
  • Fairness, Korrektheit und ein angemessener Umgangston sind im Bezug auf das Dienstverhältnis selbstverständlich.
  • Es werden Zuverlässigkeit, Bemühen am eigenen Arbeitsplatz und Flexibilität von den Mitarbeiter/innen erwartet.
  • Transparenz und Information sind für Dienstnehmer und Dienstgeber zur Erfüllung eines Auftrags selbstverständlich.
  • Mitarbeiter/innen und Führungskräfte bilden sich in einer ständig verändernden Arbeitswelt zur erfolgreichen Umsetzung ihres Arbeitsauftrags weiter. Der Dienstnehmer kann dafür eine angemessene Unterstützung vom Dienstgeber erwarten.
  • Ehrenamtliche Mitarbeiter/innen sind eine wertvolle Unterstützung der hauptamtlichen Mitarbeiter/innen. Dafür dürfen sie Respekt und fachliche wie menschliche Begleitung erwarten.
 
Die Altenhilfe St. Marien gGmbH übernimmt wirtschaftliche und gesellschaftliche Verantwortung:

  • Von allen Mitarbeiter/innen wird erwartet, dass sie wirtschaftlich verantwortungsvoll arbeiten und mit den zur Verfügung stehenden Mitteln und natürlichen Ressourcen sorgsam umgehen.
  • Die alternde Gesellschaft fordert von der Altenhilfe in Deutschland neue Wege und Veränderungen. Diese Herausforderung nimmt die Altenhilfe St. Marien gGmbH gerne an und entwickelt passgenaue Angebote für die heutigen und die zukünftigen Bewohner/innen sowie für andere Nutzer der Einrichtungen.
  • Jungen Menschen wird durch die Bereitstellung von Ausbildungsplätzen, Plätzen im Rahmen des Bundesfreiwilligendienstes und als Freiwilliges Soziales Jahr eine berufliche Perspektive geboten.